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Anerkennung

Die Kenntnisprüfung ist der schnellere und der anspruchsvollere Weg.

Statt einen Lehrgang über Monate zu absolvieren, zeigt die Fachkraft an einem Tag, dass sie den Stoff beherrscht: praktisch am Fall und mündlich vor einer Kommission. Wer sie besteht, braucht keinen Lehrgang mehr. Wer sie unvorbereitet angeht, verliert Monate.

Was in der Prüfung verlangt wird

Die Kenntnisprüfung nach § 45 der Pflegeberufe-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung besteht aus einem praktischen und einem mündlichen Teil. Im praktischen Teil übernimmt die Fachkraft die Pflege echter Menschen und begründet dabei, was sie tut und warum. Im mündlichen Teil fragt die Kommission den Stoff ab, der im Defizitbescheid steht. In Hessen führt das Regierungspräsidium Darmstadt die Prüfungen durch.

Der schwierige Teil ist selten das Fachliche. Es ist die Sprache unter Druck: eine Pflegehandlung erklären, während man sie ausführt, auf Rückfragen reagieren, den eigenen Gedankengang hörbar machen. Wer im Alltag längst souverän arbeitet, kann daran scheitern. Genau dafür gibt es den Vorbereitungskurs.

Was der Vorbereitungskurs leistet

Der Vorbereitungskurs an der Lernwerkstatt Pflege kostet 2.500 Euro. Ein ergänzender Sprachkurs ist darin enthalten. Für die Abnahme der Prüfung durch die staatliche Prüfstelle kommen 1.500 Euro dazu. Der Kurs arbeitet den Prüfungsstoff durch, übt Fallsituationen unter Prüfungsbedingungen und trainiert genau das Sprechen, an dem die meisten scheitern.

Die Sprachprüfung nimmt unser eigenes telc-Prüfungszentrum ab. Wer sie nicht besteht, wartet bei uns nicht mehrere Monate auf den nächsten freien Termin irgendwo im Land.

Für Fachkräfte, die über uns zu Ihnen kommen, gilt zusätzlich die Bestehensgarantie. Haben Vorbereitungskurs und Praxisanleitung in Ihrem Haus stattgefunden, bereiten wir bei einem Fehlversuch erneut vor und übernehmen die Wiederholungsprüfung. Dafür kann auch die Förderung oder der Bildungsgutschein verlängert werden. Wird nicht weiter gefördert, zahlen wir.

Der Anpassungslehrgang als Alternative →

Häufige Fragen zur Kenntnisprüfung

Was ist die Kenntnisprüfung?

Eine staatliche Prüfung, in der eine im Ausland ausgebildete Pflegefachkraft an einem Tag nachweist, dass ihre Kenntnisse denen der deutschen Ausbildung entsprechen. Sie besteht aus einem praktischen und einem mündlichen Teil und ist die Alternative zum Anpassungslehrgang.

Wie lange dauert eine Kenntnisprüfung?

Der Prüfungstag selbst. Der praktische Teil findet an echten Pflegesituationen statt, der mündliche Teil dauert in der Regel weniger als eine Stunde. Die Vorbereitung darauf braucht deutlich länger als die Prüfung.

Was kostet die Vorbereitung?

Der Vorbereitungskurs kostet 2.500 Euro, der ergänzende Sprachkurs ist enthalten. Dazu kommen 1.500 Euro für die Abnahme der Prüfung durch die staatliche Prüfstelle. Wie beim Anpassungslehrgang kann die Förderung nach § 82 SGB III greifen.

Was passiert, wenn die Prüfung nicht bestanden wird?

Sie kann wiederholt werden. Für Fachkräfte, die über uns kommen und am Vorbereitungskurs teilgenommen haben, greift die Bestehensgarantie: Wir bereiten erneut vor und übernehmen die Wiederholungsprüfung. Ihrem Haus entstehen keine weiteren Kosten.

Welcher Weg ist Ihrer?

Schicken Sie uns den Bescheid. Dann besprechen wir mit Ihnen und der Fachkraft, ob Lehrgang oder Prüfung im konkreten Fall der bessere Weg ist.